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Zielorientiert – Parteiunabhängig – Studierendennah – Divergent

Als Allgemeine Fachschaftsliste (AlFa) vertreten wir im Studierendenparlament und im AStA seit nunmehr 42 Jahren die Interessen der Studierenden – Deine Interessen! Unser Handeln ist unabhängig von parteipolitischer Zugehörigkeit. Vielmehr sind wir als AlFa ein Zusammenschluss aus Vertreterinnen und Vertretern nahezu aller Fachschaften und Fachbereiche. Diese breitgefächerte Kombination aus Mitgliedern verschiedener Studiengänge fördert die Erreichung unseres Hauptzieles: Die Umsetzung einer ganzheitlichen Hochschulpolitik! Angefangen bei der Beratung in den jeweiligen Fachschaften und im AStA bis hin zur Vertretung Deiner Interessen in den Hochschulgremien wollen wir die gesamte Studierendenschaft voranbringen und alle Studiengänge aus Studierendensicht weiterentwickeln.

Bereits zum sechsten Mal in Folge stellen wir in diesem Jahr den Vorsitzenden eures AStA und haben daher seit langer Zeit kontinuierlichen und maßgeblichen Einfluss auf die inhaltliche AStA-Arbeit. Neben dem Vorsitzenden kommen auch die aktuelle Referentin für Kultur und politische Bildung, der Referent für Finanzen und Organisation, der Referent für Lehre und Hochschulpolitik sowie viele Projektleiterinnen und Projektleiter aus den Reihen der AlFa.

Bestimmt bist Du einigen von uns schon einmal in den Sprechstunden der Fachschaften, im AStA, der Einführungswoche des Studiums oder Informationsveranstaltungen begegnet. Wir haben Erfahrung mit der Durchsetzung Deiner Interessen im konstruktiven Umgang mit der Hochschule und den Fakultäten und wissen, wie Probleme schnell und pragmatisch gelöst werden!

Im AStA haben wir uns in den letzten Jahren sowohl für eine gute Lern- und Arbeitsumgebung an der RWTH, als auch für ein stimmiges Umfeld mit guter Infrastruktur und vielseitigem Kulturangebot eingesetzt. Dies wollen wir auch im kommenden Jahr tun! Wir würden uns sehr freuen, wenn Du uns mit Deiner Stimme die Möglichkeit gibst, die Projekte aus dem letzten Jahr weiter begleiten zu können und unsere erfolgreiche Arbeit fortzusetzen!

In diesem Sinne: Nimm Deine Interessen wahr und geh‘ vom 22. bis 26. Juni wählen! Wähle uns!

Deine AlFa!

Aktuell

Semesterticket durch Studierendenparlament beschlossen

Geschrieben am 11. Dezember 2014 von Markus Scheller

Eure Vertreter der Allgemeinen Fachschaftsliste im AStA der RWTH haben sich für ein gutes Angebot für das Semesterticket eingesetzt.

Der AVV, die ASEAG, die DB Regio AG und die Aachener ASten einigen sich auf Fortführung des Semestertickets – Wiedereinführung der Personenmitnahme abgelehnt

Am 11. Dezember 2014 wurde der Vertrag über das „AVV-Semesterticket“ von Vertretern des AStA der RWTH, des AStA der FH, des AStA der Hochschule für Musik Köln und der Katholischen Hochschule NRW sowie der Aachener Verkehrsverbund GmbH (AVV), der Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG) und der DB Regio AG unterzeichnet. Er tritt ab dem Sommersemester 2015 in Kraft und hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Der Preis für das „AVV-Semesterticket“ je Studierendem steigt in den kommenden drei Jahren von aktuell 102,42 € je Semester gestaffelt zunächst auf 107,70 € (Sommersemester 2015 und Wintersemester 2015/16), dann auf 113,25 € (Sommersemester 2016 und Wintersemester 2016/17) und schließlich auf 119,07 € (Sommersemester 2017 und Wintersemester 2017/18), was im Mittel einem Wert von 113,34 € entspricht. Die damit verbundene Preissteigerung liegt bei ca. 3,5 Prozent pro Jahr und bewegt sich somit im Rahmen der allgemeinen Preisentwicklung im öffentlichen Nahverkehr. Im Gegensatz zu den vorherigen Verträgen haben sich die Parteien in dem neuen Vertrag auf eine gestaffelte Preissteigerung geeinigt, da dies der tatsächlichen Kostenentwicklung entspricht.

„Wir freuen uns, dass wir uns nach sehr konstruktiven, teilweise schwierigen aber immer fairen Gesprächen auf diese Vertragsversion einigen konnten. “ fasst Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer des AVV, die Vertragsverhandlungen zusammen.

Während der Basisvertrag des Semestertickets im Studierendenparlament der RWTH mit großer Mehrheit (37 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 2 Enthaltungen) beschlossen wurde, fand eine Wiedereinführung der Personenmitnahme aufgrund einer zu hohen Preissteigerung nicht die benötigte Mehrheit. „Wir hätten die Personenmitnahme sehr gerne wiedereingeführt und haben sehr lange mit allen Beteiligten über das Thema diskutiert, allerdings war das
Preisangebot einfach zu hoch. Aufgrund einer von uns eigenständig durchgeführten Erhebung unter den Studierenden würde nur ein kleiner Teil der Studierenden von der Option profitieren.“ resümierte Raphael Kiesel, Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschusses der
RWTH Aachen die Entscheidung.

Die Vertragsunterschrift bedeutet jedoch nicht, dass das Thema „AVV-Semesterticket“ bis zu den kommenden Verhandlungen unberührt bleibt. „Wir hoffen, dass die neu im Vertrag aufgenommenen, semesterweise stattfindenden Gesprächsrunden mit allen beteiligten Vertragspartnern zu einer weiteren Verbesserung der Verkehrssituation der Studierenden und der Transparenz beitragen. “ kommentiert Henning Grote, Vorsitzender des AStA FH Aachen, die neu in den Vertrag aufgenommene Vereinbarung.

Von den Verhandlungen unberührt bleibt der Vertrag über das SemesterTicket NRW. Gemeinsam mit dem AVV-Semester-Ticket haben die Studierenden somit auch in den kommenden sechs Semestern die Möglichkeit, den Nahverkehr in ganz NRW zu günstigen Konditionen zu nutzen.

In der vergangenen Woche hatten über 38.000 Studierenden der RWTH die Möglichkeit ihre studentische Vertretung zu wählen. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis gab der überwiegende Teil (34,5%) der Studierenden den Mitgliedern im fünften Jahr in Folge der Allgemeinen Fachschaftsliste (AlFa) ihre Stimme und bestätigt damit das bisherige Engagement.

Daran anschließend folgen unter anderem die Listen des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (21,8%), die JuSo-Hochschulgruppe (18,9%), die STUDIUM-Hochschulgruppe (10,4%), die Grüne Hochschulgruppe (8,2%) sowie die Liberale Hochschulgruppe (7%).

„Wir freuen uns, dass unsere studierendenzentrierte Arbeit weiter positiv aufgenommen wird und sich die Wählerinnen und Wähler weiterhin ein starkes Engagement ihrer Fachschaftsstudierenden wünschen“, fasst Alexander Buchheister von der stimmführenden AlFa das Ergebnis zusammen.

Auch Markus Gehring ist erfreut: „Dieses wieder einmal gute Ergebnis zeigt, dass die Studierenden die Arbeit der AlFa unterstützen, statt auf die Vertretung von Partikularinteressen zu setzen. Wir werden diesen Kurs auch im nächsten Jahr weiterführen und sind motiviert uns im Sinne aller Studierender für eine hohe Qualität in der Lehre einzusetzen.“

Die Wahlbeteiligung ist ähnlich dem letzten Jahr und lag bei knapp 14,5%. „Im Vergleich zu anderen Studierendenschaften ist dies zwar noch ein weit überdurchschnittlicher Wert, allerdings ist es alarmierend, das so viele Studierenden nicht von ihrem aktiven Gestaltungsrecht Gebrauch machen, so der neu in das Parlament einziehende Raphael Kiesel.

Die konstituierende Sitzung des 63. Studierendenparlaments findet am Mittwoch, den 09. Juli ab 19:00 Uhr in der Couvenhalle (Kármánstraße) statt. Auf dieser wird voraussichtlich auch ein neuer AStA gewählt.


Weitere Informationen:
Das Studierendenparlament der RWTH wird jährlich gewählt und besteht aus 41 Sitzen. Nach der Konstituierung wählt dieses die Mitglieder der studentischen Ausschüsse und des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA). Darüber hinaus übt das Studierendenparlament die Haushaltshoheit über die Mittel der Studierendenschaft (2013: mehr als 18,5 Millionen Euro) aus.

Neben den allgemeinpolitisch neutralen Listen (Fachschaftenliste und STUDIUM) gibt es mehrere parteinahe Listen (Ring Christlich-Demokratischer Studenten, JuSo-Hochschulgruppe, Liberale Hochschulgruppe etc.).

Die pragmatische und konstruktive Herangehensweise im Dialog mit Hochschule, Studentenwerk und Stadt Aachen, hat in den letzten Jahren den so genannten „Aachen Way“ mit-geebnet. Landesweit beachtet, werden an der RWTH die Probleme intern und gemeinsam geregelt, während an vielen anderen Hochschulstandorten die Studierendenvertretungen aufgrund geldverschwendender oder allgemeinpolitscher Maßnahmen in den Verruf gerieten.

Das vorläufige amtliche Wahlergebnis
(Stand: 28.06.2014, 09:00 Uhr, abrufbar unter: https://www.stud.rwth-aachen.de/de/studentische-selbstverwaltung/studierendenparlament/wahlen/wahl-2014.html)

[Gesamt: 41 Sitze]

Allgemeine Fachschaftsliste:     34,5%      (-3,5%)               [14 Sitze]
RCDS:                                    21,8%      (-0,1%)               [09 Sitze]
JuSo-Hochschulgruppe:            18,2%      (+4,5%)              [08 Sitze]
STUDIUM Hochschulgruppe:     10,4%      (+4,6%)              [04 Sitze]
Grüne Hochschulgruppe:          08,2%      (-2,3%)               [03 Sitze]
Liberale Hochschulgruppe:        07,0%      (-3%)                  [03 Sitze]

Die neue Prüfungsordnung – MPO14 (vorher MPO10) – kommt schon zum kommenden Wintersemester! Änderungen gibt es einige und auch wenn die Professoren der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften von ihrem Konzept überzeugt sind, trifft dies auf die Studierenden noch nicht zwangsweise zu.

Zunächst zu kritisieren ist insbesondere die mangelnde Kommunikation von Seiten der Fakultät. Studierende wurden in den gesamten Umgestaltungsprozess nicht integriert und die Bekanntgabe der Veränderungen erfolgte kurz vor Weihnachten 2013 – mitten in der Bewerbungsphase für das Sommersemester 2014. Doch eine Bewerbung zum Sommersemester ist in den Änderungen zur neuen Prüfungsordnung sowieso nicht mehr vorgesehen. Ab dem WS 14/15, d.h. eigentlich ab sofort, erfolgt eine Zulassung nur noch zum Wintersemester und ist zudem auf 70 Studienplätze begrenzt. Diese werden an die Studierenden vergeben, welche nicht nur einen guten Bachelor-Abschluss (Abschluss geht zu 51% in die Kriterien zur Platzvergabe) vorweisen, sondern eine möglichst hohe Punktzahl beim TM-WISO Test (Punktzahl geht zu 49% in die Platzvergabe) erzielt haben. So sollen die besten 70 Kandidaten herausgefiltert werden.

Kritik kommt insbesondere am TM-WISO Test auf, da dieser mit knapp 100€ zu buche schlägt und alles andere als günstig ist. Auch wenn kostspielige Eingangstest für wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge durchaus üblich sind, so sollten Studierende nicht flächendeckend mit solchen Kosten belastet werden. Von einem solchen Test ist die Fakultät bisher jedoch nicht abzubringen.

Grund für die Änderungen ist in erster Linie die Veränderung der Ausrichtung des Studiengangs Master Wirtschaftswissenschaften. Während er als Diplomstudiengang „WiWi Zusatz“ gestartet ist und Naturwissenschaftlern und Ingenieuren der RWTH zusätzliche BWL-Kenntnisse nach ihrem Vordiplom vermitteln sollte, ist der Master Wirtschaftswissenschaften inzwischen ein komplett eigenständiger Studiengang, welcher auf eine individuelle Zielgruppe abgestimmt ist. Diese Zielgruppe besteht nach wie vor aus Naturwissenschaftlern und Ingenieuren (nunmehr mit einem fertigen Bachelor-Abschluss), doch soll sie sich in ihrem Master hauptsächlich auf den WiWi-Studiengang konzentrieren und diesen nicht parallel zu einer Promotion oder einem technischen bzw. naturwissenschaftlichen Master absolvieren. So soll die Anzahl der AbsolventInnen in Regelstudienzeit erhöht und gleichzeitig die Abbrecherquote gesenkt werden. Fokus auf die Studierenden, die es wirklich wollen und Kapazitätsengpässe sind hier die Stichworte.

Welche Änderungen zieht dies nun für die Studierenden nach sich?

Wer in der aktuellen Prüfungsordnung eingeschrieben ist, kann selbstverständlich weiter nach dieser studieren. Ein Zwangswechsel erfolgt nach Ablauf der Regelstudienzeit, doch auch dies lässt sich durch einen begründeten Antrag an den Prüfungsausschuss um das ein oder andere Semester hinauszögern. Positiv an der neuen Prüfungsordnung ist insbesondere die Angleichung an die gerade neu geschaffene Prüfungsordnung des Masters BWL mit 4 Vertiefungsrichtungen, in denen viele neue Module entwickelt wurden. Auch ist die Zusammensetzung des Pflichtbereichs besser auf die benötigten Kompetenzen ausgerichtet.

Die Zusage, dass Anrechnungen großzügig gehandhabt werden, ist in einem Gespräch zwischen Fachschaften (Fachschaft WiWi, Fachschaft Maschinenbau, Fachschaft E-Technik und Fachschaft Metallurgie und Werkstoffkunde) und den Prüfungsausschussvorsitzenden bzw. Studiengangsverantwortlichen (Prof. Salge und Prof. Kittsteiner) getroffen worden.

Wer bereits jetzt mit einigen Modulen starten möchte, kann im SS 14 Module vorziehen. Insbesondere bei Vorziehen von mindestens 3 Modulen (d.h. 15 ECTS) besteht die Möglichkeit sich zum WS 14/15 in das 2. Fachsemester der MPO10 einzuschreiben und so den TM-WISO Test und die Eingangshürde von nur 70 Studierenden zu umgehen.  Belegt werden können grundsätzlich alle Module, wer jedoch jetzt schon weiß, dass er mehr als die vorgesehenen 4 Semester Regelstudienzeit brauchen wird, sollte in diesem Sommer  “Absatz und Beschaffung”, “Operations Research” und “Advanced Macroeconomics” hören, da diese nach MPO14 Pflichtfächer sind.

Bei Rückfragen stehen wir euch natürlich jederzeit zur Verfügung, ebenso wie die zuständigen Fachschaften! Viel Erfolg! :)

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Der Kalspreisträger Timothy Garton Ash spricht um 14:30 Uhr an der RWTH über Entwicklung in Europa. Kommt spontan vorbei oder schaut euch den Livestream an!

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Interesse mehr über das studentische Engagement an der RWTH zu erfahren? Heute präsentieren sich von 11-18 Uhr verschiedenste Projekte auf dem Tag der studentischen Eigeninitiativen. Ab 14 Uhr gibts auch gegrilltes von der Fachschaft Maschinenbau der RWTH Aachen, FSMB!

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#zugehört Am Freitag steht wieder der Hörsaalslam des AStA RWTH Aachen an – Tickets gibt es noch während der Öffnungszeiten im AStA oder im Klenkes Ticketshop. Mehr Infos: https://www.facebook.com/events/2309213719302735/ Foto: AStA der RWTH Aachen

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